Happy Birthday, Mr. McLuhan!

Der Guru der Medienmacher und Advertiser, Marshall McLuhan, wäre heute 99 Jahre alt geworden…

Mit seinen Theorien zum Globalen Dorf, zum Fernsehen und zum Computer, interpretierte er die Neuen Medien und deren Auswirkungen, bevor es sie überhaupt gab. Für McLuhan waren Medien Ausweitungen des Zentralen Nervensystems, die das Leben des Menschen veränderten. Medien vermitteln nicht die Wirklichkeit, sondern definieren diese.

Kurz: Das Medium ist die Botschaft.

McLuhan, der weit vor der Erfindung des Hypertextes vom „Surfen“ in Dokumenten sprach, gilt als einer der einflussreichsten Medientheoretiker des 21. Jahrhunderts und begründete mit Innes die kanadische Schule.

Auch mit seiner Idee vom acoustic space blickte er schon damals in die Zukunft und prophezeite eine Medienrealität, die sich heute irgendwo zwischen Web 2.0 und Augmented Reality wiederfinden lässt.

Nicht zu Unrecht feiert ihn daher das Wired Magazin als ihren Schutzpatron.

In einem Playboy Interview mit Marshall McLuhan aus dem Jahr 1969 sind die Grundaussagen seiner Medientheorie (Philosophie!) komprimiert zusammengefasst.

Hier nochmal seine schönsten Thesen:

The medium is the message. (Understanding Media)
„Instead of tending towards a vast Alexandrian library, the world has become a computer,an electronic brain, exactly as an infantile piece of science fiction. And as our senses have gone outside us, Big Brother goes inside. So, unless aware of this dynamic, we shall at once move into a phase of panic terrors, exactly befitting a small world of tribal drums, total interdependence, and superimposed co-existence. […] Terror is the normal state of any oral society, for in it everything affects everything all the time. […] In our long striving to recover for the Western World a unity of sensibility and of thought and feeling we have no more been prepared to accept the tribal consequences of such unity than we were ready for the fragmentation of the human psyche by print culture.“(The Global Village)
The new electronic interdependence recreates the world in the image of a global village. (The Global Village)
…[I]f a new technology extends one or more of our senses outside us into the social world, then new ratios among all of our senses will occur in that particular culture. It is comparable to what happens when a new note is added to a melody. And when the sense ratios alter in any culture then what had appeared lucid before may suddenly become opaque, and what had been vague or opaque will become translucent. (Gutenberg Galaxy)
Und hier der Erforscher des Mediums IM Medium:

Über mkzwitschert

mk zwitschert Studentin der Medienkommunikation im sächsischen Exil lebende Schwäbin Hometown Stuttgart bloggt über Medien und Kommunikation Alltägliches und Banalitäten aus dem Studienalltag und Leidenschaften Musik, Kunst, Snowboarden und Design

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: